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Zurück zur Normalität

Die Corona Infektionszahlen sind stark zurückgegangen, die Folgen des wochenlangen Stillstandes zeigen sich jedoch immer deutlicher.

Auf einer Sondersitzung beschloß der Senat folgendes:

Für Demonstrationen soll es ab 30. Mai 2020 keine Begrenzung mehr hinsichtlich der Teilnehmerzahl geben. Auch Gottesdienste dürfen ab dem 30. Mai wieder unbegrenzt stattfinden.

Auch für Freiluftkinos und andere Veranstaltungen im Freien wurde grünes Licht gegeben. Vorerst soll die Teilnehmerzahl auf 200 begrenzt bleiben, ab 16. Juni dann auf 500 und ab 30. Juni auf 1000 erhöht werden.

Ab 30. Juni sollen dann auch Kinos wieder öffnen dürfen.

Ebenfalls öffnen dürfen ab dem 2. Juni mit Auflagen Kneipen und Gaststätten sowie Fitnessstudios.

Großveranstaltungen bleiben bis zum 31. August weiterhin untersagt.

Weitere Infos gibt es auf berlin.de.

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Sperrmüll Aktionstage in Berlin Mitte

Bezirksamt und BSR setzen gemeinsam den Kampf gegen die illegale Müllentsorgung in Mitte fort. Ab dem 16. Mai 2020 haben Bürgerinnen und Bürger wieder die Möglichkeit, kostenlos ihren nicht mehr benötigten Hausrat abzugeben. Zum eigenen Schutz und zum Schutz der BSR-Beschäftigten sind alle Bürgerinnen und Bürger angehalten, einen Mindestabstand von 1,50 Metern einzuhalten und nach Möglichkeit eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

In Absprache mit den Quartiersmanagements finden die Sperrmüllaktionstage an folgenden Tagen und Hotspots, jeweils von 8-12 Uhr, statt:

  • Sa, 16.05.2020 Diesterweg-Gelände direkt gegenüber der Putbusser Straße 41
  • Sa, 20.06.2020 Schulhof der Kurt-Tucholsky-Grundschule, Rathenower Straße 18
  • Sa, 18.07.2020 Zwinglistraße 1-2 (gepflasterter Bereich des Ottoparks)
  • Sa, 22.08.2020 Schulstraße / Ruheplatzstraße (ggü. Ruheplatzstraße 13)
  • Sa, 19.09.2020 Spielplatz Wiebestraße (neben Wiebestraße 39)
  • Sa, 26.09.2020 Grünthaler Straße / Soldiner Straße (bei dem Trafo-Häuschen)
  • Sa, 07.11.2020 Magdeburger Platz 6 (Ecke Kluckstraße)
  • Sa, 14.11.2020 Jasmunder Straße 16-21 (Usedomer Straße / Jasmunder Straße)
  • Sa, 28.11.2020 Demminer Straße / Swinemünder Straße, direkt am
    Wendehammer vom Straßenstück Demminer Straße 26-30 zwischen Swinemünder und Putbusser Straße

Vor Ort wird ein BSR-Sammelfahrzeug zur Verfügung stehen. Bitte bringen Sie Ihren Sperrmüll zu diesem Fahrzeug und stellen kein Sperrmüll auf die Straße!

Zu Sperrmüll gehören Möbel, Teppiche, Matratzen, Schrott, Kunststoffteile, Elektrogeräte und Alttextilien. Nicht abgeholt werden Bauabfälle, Gussbadewannen, Autoreifen und -batterien sowie Schadstoffe (Farben, Lacke).

Die Sperrmüllaktionstage finden einmalig statt und sind für die Bürgerinnen und Bürger kostenlos. Das Geld dafür stammt aus dem Aktionsprogramm „Saubere Stadt“ des Berliner Senats. Kiezläufer informieren Anwohnende rund um die jeweiligen Standorte rechtzeitig mithilfe von mehrsprachigen Aushängen an den Hauswänden. Bei den Sperrmüllaktionstagen 2019 wurden in Mitte 763 m³ Sperrmüll und 1003 Elektroaltgeräte abgegeben.

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Exit aus dem Lockdown – neue Regeln

Nachdem die Ausbreitung des Corona Virus durch die Maßnahmen der letzten Wochen eingedämmt werden konnte, wurden jetzt die Regeln für einen schrittweisen Exit aus dem Lockdown bekannt gegeben.

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Das Robert Koch Institut bittet um Datenspenden

Das Robert Koch Institut hat eine App vorgestellt, die ergänzende Informationen dazu liefern soll, wo und wie schnell sich das Coronavirus (SARS-CoV-2) in Deutschland ausbreitet. Die App ist unter dem Namen „Corona-Datenspende“ für iOS und Android-Geräte verfügbar. Sie funktioniert in Kombination mit Fitnessarmbändern und Smartwatches verschiedener Hersteller.

Die Nutzung der App ist freiwillig und pseudonymisiert – das RKI hat zu keiner Zeit Kenntnis über persönliche Informationen wie Name oder Anschrift der App-Nutzer.

Der Corona-Datenspende-App liegt folgende Idee zugrunde: Viele Menschen in Deutschland zeichnen regelmäßig mit Smartwatches oder Fitnessarmbändern ihre Vitaldaten auf. Dazu zählen der Ruhepuls, Schlaf und das Aktivitätsniveau. Bei einer akuten Atemwegserkrankung ändern sich diese Vitalzeichen in den meisten Fällen deutlich. Daher können auch typische COVID-19-Symptome wie Fieber durch die App erkannt werden.

Mit Hilfe der Corona-Datenspende-App kann der Nutzer des Fitnessarmbands bzw. der Smartwatch diese Daten dem Robert Koch-Institut zur Verfügung stellen. Die Corona-Datenspende-App benötigt zudem die Postleitzahl des Nutzers. Alle Daten werden wissenschaftlich aufbereitet und fließen im Anschluss in eine Karte ein. Diese zeigt die regionale Verbreitung potenziell Infizierter bis auf Ebene der Postleitzahl. Die Karte soll regelmäßig aktualisiert und unter www.corona-datenspende.de veröffentlicht werden.

Das Robert Koch-Institut hat die App gemeinsam mit dem e-Health-Unternehmen Thryve und unter Einbeziehung des Bundesdatenschutz­beauftragten entwickelt. Die Corona-Datenspende ist keine Anwendung, um COVID-19 im Einzelfall zuverlässig zu diagnostizieren. Sie ersetzt keinesfalls die regulären Tests auf das Virus. Ebenso wenig ersetzt sie den öffentlichen Meldeweg zur Erfassung der Infektionszahlen.

„Wenn in einer ausreichend großen Stichprobe die Anzahl der symptomatischen Patienten erfasst werden kann, könnte uns das dabei helfen, früher Rückschlüsse auf Infektionsgeschehen, Verbreitung und auch auf die Wirksamkeit der bisherigen Maßnahmen zu ziehen“, sagt Prof. Lothar H. Wieler, der Präsident des Robert Koch-Instituts. In den USA haben sich ähnliche Fallschätzungen auf Basis von Smartwatch- und Fitnessarmband-Daten in Grippewellen als sehr treffgenau erwiesen.

Prof. Lothar H. Wieler weiter: „Digitale Anwendungen können die bisherigen Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 sinnvoll ergänzen. Wir wünschen uns, dass sich viele Menschen beteiligen. Denn je mehr Menschen ihre Daten für eine Auswertung zur Verfügung stellen, desto genauer werden unsere Erkenntnisse zur Verbreitung des Coronavirus.“

Weitere Informationen gibt es auf der Website www.corona-datenspende.de

Welche Daten werden mit der Corona-Datenspende-App erfasst?

Postleitzahl des Nutzers: Der Nutzer wird einmalig gebeten, seine Postleitzahl einzugeben. Es werden keine weitere Ortungs- oder Standortdaten abgefragt.

Körperdaten: Die Corona-Datenspende-App fragt einmalig Geschlecht, Alter, Größe und Gewicht ab. Die Daten werden in groben Schritten (+/- 5 kg bzw. 5 cm) erfasst.

Vitaldaten: Aktivitäts- und Schlafdaten, Pulsschlag, Körpertemperatur (sofern vom jeweiligen Modell der Fitnessuhr bzw. des Fitnessarmbands unterstützt)

Wie kann der Nutzer seine Daten teilen?

  1. Corona-Datenspende-App installieren: Die App ist für iOs und Android in den jeweiligen App-Stores kostenlos zum Download verfügbar.
  2. Datenspende zustimmen: Nach Installation der Corona-Datenspende-App wird der Nutzer um Zustimmung zur Weitergabe der Daten an das Robert Koch-Institut gebeten.
  3. Postleitzahl eingeben: Der Nutzer wird gebeten, einmalig die Postleitzahl einzugeben.
  4. Fitnessuhr/Fitnessarmband verbinden: Der Nutzer wird gebeten, sein jeweiliges Gerät mit der Corona-Datenspende-App zu verbinden.

Die Nutzung der App ist freiwillig und sicher. Alle Daten werden pseudonymisiert übertragen, d.h. das RKI kann einzelne Nutzer nicht identifizieren.

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Coronavirus: Öffentliche Bibliotheken Berlin bieten Online Ausweis drei Monate kostenlos an!

Anlässlich der gegenwärtigen Corona Krise bietet der Verbund der öffentlichen Bibliotheken Berlin einen ko­stenfreien Zugang zu den Online Angeboten an.

Die digitalen Angebote beinhalten neben E-Books und Hörbüchern auch eine große Auswahl an Film- und Musikstreaming.

Um von dem Angebot Gebrauch zu machen, ist eine Registrierung auf der Website www.voebb.de notwendig.

Wem das Angebot gefällt, kann anschließend zum regulären Jahresbeitrag von 10 Euro Mitglied werden. Zahlende Mitglieder haben auch die Möglichkeit, Bücher in den Bibliotheken vor Ort auszuleihen, sobald die Häuser wieder öffnen.

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Coronavirus: Berliner Senat beschließt weitere Maßnahmen

Update 22.03.2020: Bund und Länder beschließen umfassende Kontakteinschränkungen:
Generell sollen sich Personen in ihren Wohnungen oder gewöhnlichen Unterkunft aufhalten. Das Verlassen der Wohnung ist in Ausnahmefällen erlaubt. Hierzu gehört auch Einkaufen und Sport an der frischen Luft ohne Gruppenbildung. In jedem Fall ist in der Öffentlichkeit ein Sicherheitsabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

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Aktuelle Maßnahmen: So soll die Ausbreitung des Coronavirus in Berlin aufgehalten werden

Telefon Hotline der Berliner Gesundheitsverwaltung:
030 90 28 28 28

Seit Donnerstag, dem 12. März 2020, ist die vordere Tür bei Bussen der BVG für Fahrgäste geschlossen. Busfahrer*innen verkaufen auch keine Fahrkarten mehr, um sich keinen unnötigen Ansteckungsrisiken auszusetzen.

Ab Samstag, dem 14. März 2020, bleiben Kneipen, Clubs und Bars zunächst bis 20. April geschlossen.

Fahrdienst der Berliner Feuerwehr und der Kassenärztlichen Vereinigung für begründete Verdachtsfälle – Telefon 116 117

Für Veranstaltungen bis 50 Leute müssen Anwesenheitslisten mit Namen und Adressen geführt werden, die mindestens vier Wochen aufbewahrt und auf Verlangen dem Gesundheitsamt ausgehändigt werden müssen.

Kinos, Fitness Studios, Spielhallen und Kultureinrichtungen wie Museen, Theater, Konzerthäuser und Bibliotheken bleiben geschlossen. Auch Geschäfte des Einzelhandels, Kirchen und Moscheen bleiben zu.

Lebensmittelgeschäfte, Supermärkte, Apotheken, Tankstellen, Postämter und Baumärkte bleiben weiterhin geöffnet.

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Berlin Events

Der Goldene Bär der 70. Berlinale geht in den Iran

Der Goldene Bär für den besten Film ging dieses Jahr an den iranischen Film „Es gibt kein Böses“ ( Originaltitel: Sheytan vojud nadarad, Internationaler Titel: There Is No Evil ) von Mohammad Rasoulof.

Der Film erzählt vier Geschichten, die die Frage stellen, inwieweit individuelle Freiheit unter einem despotischen Regime und scheinbar unentrinnbaren Bedrohungen möglich ist.

Mohammad Rasoulof konnte den Preis selbst nicht in Empfang nehmen, da er Iran seit 2017 offiziell nicht mehr verlassen darf.

Artikelfoto: © Ali Ghandtschi, Berlinale

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Berlin Events

Berlinale: 70. Berliner Filmfestspiele (20. Februar – 01. März 2020)

Am 20. Februar beginnen die 70. Berliner Filmfestspiele. Zum ersten Mal wird die Eröffnungsgala ab 19:20 Uhr live im Fernsehen (3Sat) übertragen werden. Gleichzeitig kann die von Samuel Finzi moderierte Veranstaltung in vier deutschen Städten in den Cinemaxx Kinos in Hamburg-Dammtor, München, Essen und Halle (Saale) auf der Kinoleinwand mitverfolgt werden.

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Politik

Bürgerprotest: Kein Handschlag mit Faschist*innen!

Über 800 Demonstrant*innen haben sich am Samstag vor dem Bundeskanzleramt versammelt, um gegen die Wahl des Thüringer Ministerpäsidenten Kemmerich (FDP) zu demonstrieren.

Zu der Veranstaltung hatten Jugendorganisationen unter dem Motto Kein Handschlag mit Faschist*innen! aufgerufen. Es kamen Teilnehmer*innen aller Altersgruppen von „Fridays for Future“ bis hin zu „Omas gegen rechts“.